{"id":296,"date":"2018-09-30T16:05:26","date_gmt":"2018-09-30T14:05:26","guid":{"rendered":"http:\/\/fitimberufsleben.de\/?p=296"},"modified":"2018-09-30T16:32:06","modified_gmt":"2018-09-30T14:32:06","slug":"intermittierendes-fasten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fitimberufsleben.de\/index.php\/2018\/09\/30\/intermittierendes-fasten\/","title":{"rendered":"Intermittierendes Fasten"},"content":{"rendered":"<p>Es lag wohl in der Natur des Menschen, dass Nahrung nicht 24 Stunden t\u00e4glich zur Verf\u00fcgung stand. Heute sind unsere K\u00fchlschr\u00e4nke immer gef\u00fcllt und einige Superm\u00e4rkte haben sogar bis 24:00 Uhr ge\u00f6ffnet. Beim intermittierenden Fasten wird bewusst \u00fcber einen bestimmten Zeitraum keine Nahrung aufgenommen. Diese Form der Ern\u00e4hrung wirkt sich positiv auf den Organismus aus, wenn nicht fortw\u00e4hrend Insulin produziert werden muss um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Der Gegenspieler des Insulin ist das Glukagon. Wenn viel Glukagon im Blut vorhanden ist, geht der K\u00f6rper vermehrt an die eigenen Fettreserven.<\/p>\n<p>Beim intermittierenden Fasten folgen auf Zeitabschnitte ohne Nahrungsaufnahme Phasen mit normaler Ern\u00e4hrung. Der Rhythmus zwischen normaler Nahrungsaufnahme und Fasten ist dabei konstant und bei den meisten Laborversuchen ein 24-st\u00fcndiger Wechsel. Das hei\u00dft, dass auf eine Phase von 24 Stunden Fasten eine Phase mit 24 Stunden normaler Ern\u00e4hrung folgt. In der Fastenperiode wurde in den Versuchen \u00fcblicherweise auf feste Nahrung komplett verzichtet und eine Fl\u00fcssigkeitsaufnahme geschah nur in der Form von Wasser. Diese Form der Ern\u00e4hrung wird in der angels\u00e4chsischen Fachliteratur\u00a0every other day diet\u00a0(EOD, \u201ejeden zweiten Tag Di\u00e4t\u201c) oder\u00a0alternate day fasting\u00a0(ADF) genannt. Eine andere Version des Intervallfastens besteht darin, dass sich der Wechsel zwischen Fasten- und Nahrungsaufnahmeperioden innerhalb eines Tages vollzieht. H\u00e4ufig angewandt wird die 16:8-Methode. Dabei beginnt erst nach einer 16-st\u00fcndigen Nahrungskarenzzeit, eine 8-st\u00fcndige Phase der Nahrungsaufnahme. Unter Miteinbeziehung der Nachtruhe und dem Ausfall des Fr\u00fchst\u00fccks oder des Abendessens l\u00e4sst sich dieses Verfahren ohne gr\u00f6\u00dfere Umstellungen in den Alltagsablauf integrieren, da die Ern\u00e4hrung nicht umgestellt werden muss. W\u00e4hrend des Fastenblocks ist Wasser und unges\u00fc\u00dfter Tee oder Kaffee erlaubt.\u00a0Beim Tagesrhythmus-Intervallfasten werden auch Varianten mit noch l\u00e4ngeren Nahrungsaufnahmepausen (z.\u00a0B. 18:6 oder 20:4) propagiert.<\/p>\n<p>Probieren Sie es mal aus!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es lag wohl in der Natur des Menschen, dass Nahrung nicht 24 Stunden t\u00e4glich zur Verf\u00fcgung stand. Heute sind unsere K\u00fchlschr\u00e4nke immer gef\u00fcllt und einige Superm\u00e4rkte haben sogar bis 24:00 Uhr ge\u00f6ffnet. Beim intermittierenden Fasten wird bewusst \u00fcber einen bestimmten Zeitraum keine Nahrung aufgenommen. 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